G&G steigert Auslastung

 Anwenderbericht:

G&G Beschläge steigert den Durchsatz seiner Werkzeugmaschinen

Durch eine verbesserte, software-unterstützte Organisation baut der Möbelbeschlaghersteller G&G Beschläge aus Nagold mehr Formen in seinem Formenbau als zuvor. Die aufeinander abgestimmten Softwarepakete von föllmer systems entlasten die Maschinenbediener von Routineaufgaben und schaffen so Freiräume für ein effektiveres Vorgehen.

Für die eigene Zink-Druckguss-Fertigung baut G&G wiederkehrend gleiche oder ähnliche Formen. G&G ist somit – auf den Formenbau bezogen - ein Variantenfertiger. Einzeln gefertigt werden Formen für Baubeschläge nach Auftrag.

Das aus der Produktion übernommene Prinzip der stetigen Verbesserung der Abläufe gab die Ziele vor: eine Verminderung der Maschinenbedienung schafft Freiräume zur besseren Organisation und Wartung um letztlich das Volumen - also den Durchsatz - zu erhöhen. Zur Maschinenbedienung zählt G&G auch die Programmierung. Daher sollen Programme schneller erstellt und gewartet werden können, um auch die Mannstunden zur Programmierung zu reduzieren.

Um mögliche Engpässe von vornherein bei der Verwirklichung einer höheren Maschinenauslastung zu vermeiden, dachte man als erstes über den letzten Arbeitsgang in der Prozesskette nach: dem Senkerodieren. Denn für Formen kleiner Bauteile ist nach wie vor das Senkerodieren vorteilhaft.

Beim Senkerodieren werden Elektroden mehrfach für die Folge-Formen eingesetzt, bis sie wegen des Verschleißes auszusondern sind. Bisher musste ein Erodierprogramm, bevor es wiederholt eingesetzt werden konnte,  ausschließlich wegen geänderter Platznummern von Elektroden und auch wegen frischer Elektroden geändert werden – eine wenig kreative und oft genug auch fehleranfällige und zeitraubende Arbeit, die nun durch die Software automatisch erledigt wird.

„Wir wollten schon seit einiger Zeit unsere Organisation im WZB durch unterstützende Softwarepakete straffen“ erinnert sich G&G Geschäftsführer Ralf Nesch, „aber erst mit den jetzt eingesetzten Paketen fanden wir eine zu uns passende Lösung – einfach zu bedienen und nicht zu teuer“.

Seine Mitarbeiter erkannten gemeinsam mit ihm das Potenzial für ihr Unternehmen. Daher diskutierten sie gemeinsam mit föllmer systems den Einsatz des Jobmanagementsystems CellMan an den beiden vorhandenen Senkerodiermaschinen. Schnell wurde klar, dass der erhöhte Durchsatz auch im Bereich der Programmierung unterstützt werden musste.

Jetzt kombiniert G&G das Jobmanagementsystem CellMan, das die Bearbeitungen an einer Maschine organisiert, mit dem maschinen übergreifenden Werkzeug-Management-System ToolMan von föllmer systems. In einer überschaubaren Datenbank werden für alle Werkzeuge/Elektroden Informationen wie Werkzeugtyp, -zustand, Lagerort, Verschleißindikator und Versatzdaten verwaltet.

Erst kurz bevor CellMan ein Programm ausführen soll, werden aus der Menge der möglichen Schwesterwerkzeuge diejenigen automatisch bestimmt und in das Programm eingetragen, die dann zur Bearbeitung eingesetzt werden.

„Unsere Anforderung, zunächst ältere Werkzeuge komplett zu verbrauchen bevor frische verwendet werden, wird hervorragend von CellMan/ToolMan beherrscht“, stellt der Leiter des Formenbaus Martin Gekle  fest. „Gepaart mit der Anforderung, dass manche Werkzeuge zunächst zum Feinschlichten und später zum Vorschlichten zugewiesen werden sollen, ist das gar nicht so einfach“, ergänzt er.

Die Programme lassen sich mit dem neuen System nicht nur werkzeugunabhängig sondern auch maschinenunabhängig erstellen. Für eine weitere Senkerodiermaschine eines anderen Herstellers ist lediglich ein weiterer Postprozessor für das integrierte Programmiersystem (ProgMan) erforderlich. Die einmal erstellten ProgMan-Programme können beliebig oft unverändert für alle Maschinen verwendet werden.

 

Das Ziel wurde erreicht. „Die schnellere und weniger fehleranfällige Programmierung mit ProgMan, das automatische Werkzeugmanagement mit ToolMan und die Bearbeitungsunterstützung durch CellMan entlasten uns tatsächlich so weit, dass wir über das Erodieren hinaus im Formenbau mehr tun können“ stimmen Uwe Schiebel und  Mehmet Alkis der positiven Bewertung ihrer Vorgesetzten zu.

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G&G FB-Mannschaft

Typischer Formeinsatz

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